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«Ich habe einen Traum, dass Israel eines Tages der EU beitreten kann.»
Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi in einer Ansprache vor dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu am 2. Februar in Jerusalem.
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«Ich muss einen Vergleich ziehen: Mit den Juden ist es so losgegangen, dass vielleicht der ein oder andere Jude Unrecht getan hat. Dann aber hat man schlimmerweise alle angeklagt und ausrotten wollen. Man darf nicht von einzelnen Missetaten ausgehen und eine ganze Gruppe verurteilen.»
Jesuitenpater Eberhard von Gemmingen am 5. Februar in einem Interview mit der «Heilbronner Stimme». Von Gemmingen ist einstiger Schüler und Präfekt am Jesuitenkolleg St. Blasien, das im Februar durch zahlreiche Fälle von Sexualmissbrauch in die Öffentlichkeit rückte. Nach heftiger öffentlicher Kritik an dem Schoa- Vergleich nahm der ehemalige Deutschlandchef von «Radio Vatikan» die Aussage zurück.
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«Ich habe weder einen deutschen Pass beantragt noch jemals einen besessen. Diese ganze Geschichte hat nichts mit mir zu tun und macht mir keine Angst. Es gibt einen Schöpfer.»
Michael Bodenheimer, Leiter einer Religionsschule in der jüdischen Siedlung Kirjat Sefer im besetzten Westjordanland, am 20. Februar gegenüber der israelischen Zeitung «Maariv». Auf Bodenheimers Name wurde in Köln ein deutscher Pass ausgestellt, der einem der mutmaßlichen Geheimdienstmörder von Dubai gehört.
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«Ist es denn ein Verbrechen, wenn man sich in Deutschland auf die Seite der Menschen stellt, die seit sechs Jahrzehnten unter einer unmenschlichen Besatzung leiden?» Der Frankfurter Imam Sabahattin Türkyilmaz von der muslimischen Hazrat-Fatima- Moscheegemeinde in seiner Rücktritterklärung am 21. Februar auf dem Internetblog «Freitagskanzlei». Gegen Türkyilmaz waren Antisemitismus-Vorwürfe laut geworden, nachdem ihm ein Fernsehteam des «Hessischen Rundfunks» die Teilnahme an einer Israel-feindlichen Demonstration in Berlin nachgewiesen hatte. Auf der Demonstration wurden die Rufe «Tod, Tod Israel» skandiert. |